Bundesautobahn 656

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Die Bundesautobahn 656 ist eine kurze Autobahn, die von Mannheim nach Heidelberg verläuft. Sie wurde allerdings bereits sehr früh gebaut. Und verbindet heute auch zwischen der A5 und A6, wenn wegen Stauungen ein Umweg sinnvoll erscheint.

An ihr befand sich auch bereits sehr früh bei Seckenheim eine Rastanlage, die in der Nachkriegszeit allerdings zum Teil nur noch für die US-Streitkräfte zur Verfügung stand. Inzwischen wurden ihretwegen bereits Überlegungen zum Denkmalschutz angestellt.

[Bearbeiten] Kreuze und Ausfahrten

[Bearbeiten] Geschichte

Die Überlegungen zum Bau einer solchen Autostraße reichen bis in das Jahr 1926 zurück, die Städte Mannheim und Heidelberg gründeten damals die Nordbadische Autostraßengesellschaft, damit eine Nur-Autostraße die überlasteten Verkehrswege zwischen den beiden Städten entlastete. Gleichzeitig gründete sich in Frankfurt am Main eine Gesellschaft, die eine Autostraße zwischen Hamburg und Basel bauen wollte, die Autobahn Hansestädte-Frankfurt-Basel, abgekürzt Hafraba. Für diese Nord-Süd-Verbindung sollten Zubringer zu den großen Städten gebaut werden, darunter auch solche nach Mannheim und Heidelberg.

Erst in der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft wurden diese Pläne dann umgesetzt. Im Juni 1933 wurde die Gesellschaft zur Vorbereitung der Reichsautobahn e.V. gegründet. Im Spätsommer 1933 wurden die Arbeiten an der Nord-Süd-Verknüpfung durch das Deutsche Reich aufgenommen und im Oktober 1935 konnte der Abschnitt Heidelberg-Mannheim eingeweiht werden. Es zeigte sich allerdings bald, dass in Mannheim eine Korrektur an der Autobahneinfahrt erforderlich war.


[Bearbeiten] Weblinks