Dagmar Drüll-Zimmermann

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Dr. Dagmar Drüll-Zimmermann ist eine deutsche Historikerin. 

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Sie studierte Geschichte und Germanistik an der Universität Bochum und wurde dort mit einer Arbeit zum mittelalterlichen Codex Cumanicus 1978 promoviert. Nach einer Bibliotheksausbildung in Köln für den höheren wissenschaftlichen Dienst wechselte sie 1981 an die Ruperto Carola. Hier ist ihr Wirken in erster Linie mit der Arbeit am Heidelberger Gelehrtenlexikon verbunden. Sie verfasste insgesamt 2843 Biographien als Autorin für das Lexikon.

Im Juli 2017 wurde die Mitarbeiterin des Universitätsarchivs Heidelberg in den Ruhestand verabschiedet. 

Schriften[Bearbeiten]

  • Entstehung und Bedeutung des Codex Cumanicus, Klett-Cotta, Stuttgart 1979
  • Der Verlag Coppenrath in Münster und seine Publikationen im 19. Jahrhundert, Bibliothekar-Lehrinstitut Köln, Köln 1981
  • Heidelberger Gelehrtenlexikon 1803-1932, Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg u.a.

1986

  • Mit Manfred Zimmermann: Physiologie und Physiologen an der Universität Heidelberg von den Anfängen bis 1945, Selbstverlag, Heidelberg 1990
  • Mit Manfred Zimmermann: Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes. 1975-1995. Eine Chronik, Selbstverlag, Heidelberg 1995
  • Mit Weisert, H. (†) und Kritzer, E.: Rektoren – Dekane – Prorektoren – Kanzler – Vizekanzler der Universität Heidelberg 1386-2006, herausgeben vom Rektor der Ruprecht-Karls-Universität, Kurpfälzischer Verlag, Heidelberg 2007
  • Mit Manfred Zimmermann und Daniela Hesse: Rektoren der Universität Heidelberg, in: Wissenschaftsatlas der Universität Heidelberg, herausgegeben von Peter Meusburger und Thomas Schuch, Verlag Bibliotheca Palatina, Knittlingen 2011. S. 246-249
  • Mit Manfred Zimmermann und Daniela Hesse: Rectors of Heidelberg University, in: Wissenschaftsatlas of Heidelberg University, herausgegeben von Peter Meusburger und Thomas Schuch, Verlag Bibliotheca Palatina, Knittlingen 2012, S. 246-249
  • Mit Peter Meusburger, The Organisation of the Teaching Staff over the Centuries, in: Wissenschaftsatlas of Heidelberg University, S. 389-392