Liste der Herrscher der Kurpfalz

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Die Pfalzgrafen bis zur Erlangung der Kurwürde[Bearbeiten]

  • Heinrich II. von Laach (aus dem Geschlecht der Wigeriche) war Pfalzgraf bei Rhein von 1086 bis 1095, er war verheiratet mit der Witwe des letzten Pfalzgrafen von Lothringen Hermann, Adelheid von Orlamünde. Durch diese Ehe knüpfte er der an die Verwandtschaft der Ezzonen/Hezeliniden an
  • Heinrich III. von Limburg, 1095 - 1099 rheinischer Pfalzgraf
  • Siegfried von Ballenstedt, rheinischer Pfalzgraf von 1099 bis 1113
  • Gottfried von Calw (Calw), Pfalzgraf bei Rhein 1113–1125
  • Wilhelm von Weimar, von 1125 bis 1140 rheinischer Pfalzgraf, bis 1129 unter der Vormundschaft seines Vorgängers Gottfried
  • Otto I. von Rheineck (Salm), Pfalzgraf bei Rhein 1136–1140 zusammen mit seinem Stiefsohn Wilhelm, nach dessen Tod abgesetzt
  • Heinrich Jasomirgott (Babenberger), Pfalzgraf bei Rhein 1140–1141
  • Hermann III. von Stahleck (Stahleck), Pfalzgraf bei Rhein 1142/1143–1156, von seinem Schwager Konrad III. zum Pfalzgrafen erhoben; (die Burg Stahleck bei Bacharach ist im 12. Jahrhundert Residenz der Pfalzgrafen und Zentrum der Pfalzgrafschaft bei Rhein)
  • 1156: auf dem Reichstag zu Worms belehnte Kaiser Friedrich I. Barbarossa seinen Halbbruder Konrad von Hohenstaufen (auch: Konrad der Staufer) anstelle des abgesetzten Hermann von Stahleck mit der Pfalzgrafschaft bei Rhein (Reichsrichter und Stellvertreter des Königs). Das Amt wurde so zum Namensgeber des Landes Pfalz.
  • Heinrich der Ältere, auch: der Lange (Welfe), Pfalzgraf bei Rhein 1195–1212/1213, residierte in Braunschweig, 1212/1213 Verzicht zugunsten seines gleichnamigen Sohnes
  • Heinrich der Jüngere (Welfen), Pfalzgraf bei Rhein 1211/1213, Sohn seines Vorgängers, kinderlos. Heinrich II. gab die Pfalzgrafschaft im Zug der Thronstreitigkeiten seines Onkels Otto IV. mit dem Staufer Friedrich II. auf. Die Pfalzgrafschaft wurde an seinen Schwager Otto II. von Bayern gegeben, für den dessen Vater Ludwig I. von Wittelsbach bis 1228 die Regierung führte.
  • Ludwig I. von Wittelsbach, Herzog von Bayern („der Kelheimer“, Schwiegersohn des Pfalzgrafen Heinrich von Braunschweig) wurde Pfalzgraf bei Rhein (1214 - 1228) und verlegte die Residenz von Stahleck bei Bacharach nach Heidelberg.
  • Otto II. der Erlauchte (Wittelsbach), Pfalzgraf bei Rhein 1214/1228–1253, bis 1231 zusammen mit seinem Vater Ludwig I.
  • Der Wittelsbacher Herzog Ludwig II. von Bayern („der Strenge“) (geboren 1229 in Heidelberg), Pfalzgraf bei Rhein von 1253 bis 1294
  • Heinrich (XIII.) von Niederbayern (Wittelsbach), Pfalzgraf bei Rhein 1253–1255 mit Bruder Ludwig II., 1255 Verzicht zu dessen Gunsten
  • Ludwig II. der Strenge, Oberbayern (Wittelsbach), Pfalzgraf bei Rhein 1253–1294 bis 1255 zusammen mit seinem Bruder Heinrich (XIII.)
  • Rudolf I. der Stammler, Oberbayern (Wittelsbach), Pfalzgraf bei Rhein 1294–1317 mit Bruder Ludwig (IV.), 1317 Verzicht zu dessen Gunsten
  • Ludwig (IV.) Oberbayern (Wittelsbach), Pfalzgraf bei Rhein 1294/1301–1329, 1329 Verzicht zugunsten der Nachkommen Rudolfs I.
  • Rudolf II. der Blinde, von der Pfalz (Wittelsbach), Pfalzgraf bei Rhein 1329–1353 zusammen mit seinem Bruder Ruprecht I., der Tote
  • Ruprecht I. von der Pfalz, genannt der Rote (Wittelsbach), Pfalzgraf bei Rhein bzw. Kurfürst von der Pfalz 1329–1390 bis 1353 zusammen mit seinem Bruder Rudolf II., seit 1356 einer der sieben Kurfürsten, kinderlos

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