Simon Brenner: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Simon Brenner''' war der Tarname eines Verdeckten Ermittlers, der von April bis Dezember [[2010]] die "linke Szene" [[Heidelberg]]s ausspionierte. Sein richtiger Name ist Simon Bromma.
'''Simon Brenner''' war der Tarname eines Verdeckten Ermittlers, der von April bis Dezember [[2010]] die "linke Szene" [[Heidelberg]]s ausspionierte. Sein richtiger Name ist Simon Bromma.



Version vom 1. Februar 2012, 20:31 Uhr

Datei:Simon Brenner.jpg Simon Brenner war der Tarname eines Verdeckten Ermittlers, der von April bis Dezember 2010 die "linke Szene" Heidelbergs ausspionierte. Sein richtiger Name ist Simon Bromma.


Ablauf des Einsatzes

Das erste bekannte Auftreten unter dem Namen "Simon Brenner" war im Sommer 2009 in einer Karaokebar in Stuttgart. Dort lernte er eine Studentin der SRH kennen, der er sich als zukünftiger Heidelberger Student vorstellte.

In Heidelberg trat er zum ersten Mal am 18. November 2009 auf. An diesem Tag veranstaltate die Universität ihren Infotag für Studieninteressierte. Zu dieser Zeit war der Hörsaal 14 der Neuen Universität im Rahmen des Bildungsstreiks besetzt und die BesetzerInnen veranstalteten dort ihren eigenen Informationstag. "Simon Brenner" kam dorthin um sich über die Ziele der Hörsaalbesetzung zu informieren.

Am 21. April 2010 veranstaltete DIE LINKE.SDS Heidelberg eine Grillparty. "Brenner" stellte sich dort als Interessent vor.

Am 11. Dezember 2010 war "Brenner" mir einigen Leuten von der Kritischen Initiative Heidelberg (KI) bei einem Konzert im Kosmodrom im Pfaffengrund. Dort traf er zufällig auf eine junge Frau, die ihn im Sommer 2009 in Frankreich bei einem Feriencamp kennen gelernt hatte. "Brenner" war dort privat im Urlaub und im Camp war allgemein bekannt, dass er Polizist war.

Es sprach die junge Frau an um ihr das Versprechen abzunehmen, seine Identität nicht preiszugeben. Als diese das Gespräch abbrach bestand er darauf, sie am nächsten Tag anzurufen. Dabei forderte er sie nochmals auf, nicht zu sagen, dass er Polizist ist. Sie kontaktierte daraufhin eine befreundete KI-Aktivistin.

Abends am 12. Dezember wurde "Simon Brenner" unter einem Vorwand ins Café Orange (Ingrimstr. 26a, Altstadt) gelockt und zur Rede gestellt.