Karl Hampe

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Karl Ludwig Hampe (* 3. Februar 1869 in Bremen; † 14. Februar 1936 in Heidelberg) war ein Historiker, der die Geschichte des frühen und hohen Mittelalters erforschte. Von 1903 bis 1934 lehrte er als ordentlicher Professor für mittlere und neuere Geschichte an der Universität Heidelberg.


Schriften[Bearbeiten]

  • Deutsche Kaisergeschichte in der Zeit der Salier und Staufer, 1909
  • Treitschke in London, in: Internationale Monatsschrift für Wissenschaft, Kunst und Technik 10,7 (1. April 1916), Sp. 865-872
  • Herrschergestalten des deutschen Mittelalters, 1927
  • Das Hochmittelalter. Geschichte des Abendlandes von 900 bis 1250, 1932
  • Karl der Große und Widukind, 1934
  • Als Herausgeber: Karl der Große oder Charlemagne?, 1935
  • Kriegstagebuch 1914-1919. Hg. von Folker Reichert und Eike Wolgast. München 2004 (Rezension: Rhein-Neckar-Zeitung, 24. 8. 2004)

Literatur und Presseartikel[Bearbeiten]

  • Michael Braun, Von „Nagelspenden“ und „Brennesselgemüse“ - Heidelberg im ersten Weltkrieg in den Erinnerungen des Mittelalter-Historikers Karl Hampe - Demnächst als Tagebuch, in: RNZ, 20. 8. 2002
  • Wolfgang U. Eckart, Volker Sellin, Eike Wolgast u.a. (Hg.), Die Universität Heidelberg im Nationalsozialismus, Heidelberg 2006, S. 491ff.
  • Roland Hampe, Karl Hampe 1869-1936. Selbstdarstellung. Mit einem Nachwort hg. von Hermann Diener. Vorgelegt am 10. Mai 1969 von Roland Hampe. (Sitzungsberichte der Heidelberger Akademie der Wissenschaften). Heidelberg 1969
  • Hermann Jakobs, Geschichteschreiben als Erzählvorgang. Zum 50. Todestag von Karl Hampe am 14. Februar 1986, in: Ruperto-Carola Jg. 38 H. 74 (1986), 127-129
  • Folker Reichert, Gelehrtes Leben. Karl Hampe, das Mittelalter und die Geschichte der Deutschen. (Schriftenreihe der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften; 79). Göttingen 2009 [2009 A 8836]
  • Gerd Tellenbach, Karl Hampe, in: ZGORh 89, 1937, S. 225

Weblinks[Bearbeiten]