Markus Pohlmann

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Markus Christian Pohlmann (* 15. Juni 1961 in Weil am Rhein) ist ein deutscher Soziologe. Seit 2003 ist er Professor für Organisationssoziologie am Max-Weber-Institut für Soziologie der Universität Heidelberg.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Markus Pohlmann studierte von 1981 bis 1983 an der Universität Freiburg Soziologie, Volkswirtschaftslehre und Geschichte und von 1983 bis 1987 Soziologie an der Universität Bielefeld. Nach dem Diplom-Abschluss war er von 1988 bis 1992 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universitäten Bielefeld und Universität Lüneburg tätig. Seine Dissertation befasste sich mit der Kulturpolitik in Deutschland. Nach einer Zeit als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Jena wechselte er als Visiting Assistant Professor an die Louisiana State University in Baton Rouge, USA. Als Habilitationsstipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft und Visiting Scholar arbeitete er an Forschungseinrichtungen in Korea, Taiwan und Singapur. Im Jahr 2000 habilitierte er sich in Jena zur Entwicklung des Kapitalismus in Ostasien. Im Anschluss vertrat er an der Universität Erlangen-Nürnberg die Lehrstühle für Soziologische Theorie, Arbeit und Organisation und für Sozialstrukturanalyse. 2002 übernahm er die wissenschaftliche Leitung des Instituts für Sozialforschung und Sozialwirtschaft e.V. in Saarbrücken. 2003 erhielt Pohlmann den Ruf auf eine Professur für Soziologie mit dem Schwerpunkt Organisationssoziologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.[1]


Auszeichnungen[Bearbeiten]

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • mit Volker Helbig und Stefan Bär: Ein neuer Geist des Kapitalismus? Selbstoptimierung und Burnout in den Wirtschaftsmedien, in Österreichische Zeitschrift für Soziologie, Nr. 1, 2017, Seiten 21-44
  • The Migration of Elites in a Borderless World. Citizenship as an Incentive for Professionals and Managers?,, in: Citizenship and migration in the era of globalization. The flow of migrants and the perception of citizenship in Asia and Europe, herausgeben von Markus Pohlmann, Yang, Jonghoe, Lee, Jong-Hee, Springer, Berlin 2013, Seiten 59-70 ISBN 978-3-642-197
  • mit Hristina Markova: Soziologie der Organisation: Eine Einführung, UVK, Konstanz 2011
  • Globale ökonomische Eliten? Eine Globalisierungsthese auf dem Prüfstand der Empirie in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Band=61, Nummer=4, 2009, Seiten 513–534
  • Die neue Kulturtheorie und der "Geist des Kapitalismus" – Max Weber and beyond, in: Ein neuer Geist des Kapitalismus? Paradoxien und Ambivalenzen der Netzwerkökonomie', herausgegeben von Gabriele Wagner und Philipp Hessinger, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2008, Seiten103-126
  • Der diskrete Charme der Bourgeoisie? Ein Beitrag zur Soziologie des modernen Wirtschaftsbürgertums, in: Soziale Konstellation und historische Perspektive. Festschrift für M. Rainer Lepsius, herausgegeben von Steffen Sigmund, Gert Albert, Agathe Bienfait und Mateusz Stachura, Wiesbaden 2008
  • Mit Thorsten Zillmann: Beratung und Weiterbildung. Fallstudien, Aufgaben und Lösungen, Verlag Oldenbourg, München/Wien 2006, ISBN 3-486-57996-7
  • Die Meuterei auf der Bounty – Über Revolutionen und einige der Mythen, die sich um sie ranken, in: Über Arbeit, Interessen und andere Dinge. Phänomene, Strukturen und Akteure im modernen Kapitalismus, herausgegeben von Ingrid Artus und Rainer Trinczek, Rainer Hampp Verlag, München und Mering 2004, ISBN 978-3-87988-809-2
  • Die Entwicklung des Kapitalismus in Ostasien und die Lehren aus der asiatischen Finanzkrise in Leviathan Band 32 Nummer 3 , 2004 Seiten 360–381
  • mit Rudi Schmidt und Hans-Joachim Gergs: Managementsoziologie. Perspektiven, Theorien, Forschungsdesiderate, Rainer Hampp Verlag, München und Mering 2002, ISBN 978-3-87988-658-6
  • Der Kapitalismus in Ostasien: Südkoreas und Taiwans Wege ins Zentrum der Weltwirtschaft, Westfälisches Dampfboot, Münster2002

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vgl. Lebenslauf. Website des Marsilius-Kollegs der Universität Heidelberg, abgerufen am 3. Juli 2016.