Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht

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Das Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht ist ein Forschungsinstitut der Max-Planck-Gesellschaft. Es befindet sich im Neuenheimer Feld in Heidelberg.

Das Institut wurde 1949 von der Max-Planck-Gesellschaft gegründet. Vorläufer war das 1924 gegründete gleichnamige Institut der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft.

Das Institut wird von zwei Direktoren geleitet und zwar von Prof. Dr. Armin von Bogdandy als geschäftsführendem Direktor sowie von Prof. Dr. Rüdiger Wolfrum.

Die Bibliothek des Instituts besitzt rund 602.000 Bände und ist damit die größte auf ihrem Fachgebiet in Europa.

Durch Beratung der Bundesregierung und zahlreicher anderer Institution hat das Institut nicht unerheblichen Einfluß auf die Entwicklung von Recht und Rechtspolitik. Unter anderem werden ausländische Regierungen, z.B. in Afghanistan und im Südsudan beim Aufbau rechtstaatlicher Strukturen beraten. Aus der Beratung Libyens unter dem alten Regime hatte sich das Institut zurückgezogen, um nicht als Feigenblatt zu dienen. [1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]


Weblinks[Bearbeiten]

Offizielle Webpräsenz „Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht“

Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht“