Sommertagszug: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 10. März 2018, 19:05 Uhr

Der Sommertagszug ist ein Brauch den es in und um die Kurpfalz gibt. Er gehört zum Brauchtum des Winteraustreibens. In den meisten Städten findet es drei Wochen vor Ostern statt. Dabei ziehen vor allem Kinder und Vereine bunt geschmückt oder mit Sommertagsstecken ausgestattet durch die Straßen der Stadt bis zum Markt- oder Kerweplatz. Meistens wird der Zug von Musikkapellen begleitet. Typische Lieder sind „Strih, Strah, Stroh“ und "Winter ade". Am Ziel des Zugs wird symbolisch der Winter verbrannt. Oft wird dieser druch eine Strohfigur oder einen Schneeman dargestellt. Das Verbrennen wird häufig mit einem musikalischen und darstellerischen Rahmenprogramm und einem Frühlingsfest begleitet. Nach der Verbrennung gibt es in vielen Städten Brezeln aus Hefeteig. Organisiert werden Feste und Züge meistens durch die Stadtteilvereine.

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