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Der jüdische Friedhof ist nicht aus dem 16. Jahrhundert. Was ist das für ein schwacher Artikel.--[[Benutzer:Reinhardhauke|Reinhardhauke]] 11:13, 21. Jun. 2009 (CEST)
Der jüdische Friedhof ist nicht aus dem 16. Jahrhundert. Was ist das für ein schwacher Artikel.--[[Benutzer:Reinhardhauke|Reinhardhauke]] 11:13, 21. Jun. 2009 (CEST)
== Karl Joseph Kreuzer ==
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'''Karl Joseph Kreuzer''' (* [[24. Oktober]] [[1872]] in [[Hettingen (Buchen)|Hettingen]] bei Buchen; † [[25. März]] [[1937]] in [[Waibstadt]]) war ein deutscher katholischer Geistlicher und [[Stadtpfarrer]] von Waibstadt.
== Leben ==
Geboren in Hettingen wuchs Kreuzer dort in einer katholischen Familie auf. Er besuchte das [[Gymnasium]] in [[Tauberbischofsheim]] und trat später in das dortige erzbischöfliche Knabenkonvikt ein. Nach dem Studium der Theologie in [[Freiburg im Breisgau]] empfing er das Sakrament der [[Priesterweihe]]. Nach kurzen Jahren als Kaplan in [[Lichtental (Baden-Baden)|Lichtental]] und in [[Bad Rotenfels]] im Murgtal wurde er [[Pfarrverweser]] in [[Michelbach (Gaggenau)|Michelbach im Murgtal]]. Am 14. November 1901 übernahm er in Waibstadt die Stelle des Pfarrverwesers. Am 8. Juni 1902 wurde er offiziell als Stadtpfarrer von Waibstadt eingeführt. Im [[Landkapitel]] Waibstadt hatte er unter anderem die Funktion des erzbischöflichen [[Schulinspektor|Schulinspektors]] sowie [[Kämmerer|Kämmerers]] des Kapitels. 1937 starb er in Waibstadt und wurde in seiner Heimat Hettingen in einem [[Ehrengrab]] beigesetzt.
== Wirken ==
Während seines über 35-jährigen Wirkens in Waibstadt gründete er 1907 die Erzbruderschaft christlicher Mütter (Vorläufer der [[Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands|katholischen Frauengemeinschaft]])<ref>{{Internetquelle |autor=kfd Waibstadt |url=https://www.se-waibstadt.de/gruppierungen/frauen/kfd-waibstadt/? |titel=Frauengemeinschaft Waibstadt 1907 - 2017 |hrsg=Seelsorgeeinheit Waibstadt |datum=2021 |abruf=2021-07-11}}</ref>, sowie 1929 der [[Gesellenverein]] nach [[Adolph Kolping]] als Vorläufer der Kolpingfamilie, später [[Kolpingwerk]] und 1930 aus dem [[Katholischer Jungmännerverband|katholischen Jungmänner- und Jugendverein]] der [[DJK-Sportverband|DJK-Ortsverband]] gegründet.<ref>{{Literatur |Autor=Klaus Altschuh u.&nbsp;a. |Hrsg=Stadt Waibstadt |Titel=1200 Jahre Waibstadt: Beiträge zur Geschichte der ehemals freien Reichsstadt. |Ort=Waibstadt |Datum=1995}}</ref>
Des Weiteren war er seit 1910 im [[Aufsichtsrat]] der Heidelberger Vereinsdruckerei. Dort bekleidete er von 1922 bis 1934 das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden.
Zudem war er am sogenannten ''Kreuzkrieg von Waibstadt'' 1936/37 beteiligt, als von den Nationalsozialisten die Kruzifixe in der örtlichen Schule abgehängt worden waren.<ref>{{Internetquelle |autor=Christian Laier |url=https://www.rnz.de/nachrichten/sinsheim_artikel,-kruzifixe-in-der-schule-als-in-waibstadt-der-kreuzkrieg-tobte-_arid,658312.html |titel=Kruzifixe in der Schule - Als in Waibstadt der "Kreuzkrieg" tobte |werk=Rhein Neckar Zeitung |datum=2021-04-16 |abruf=2021-07-11}}</ref>
== Literatur ==
* Stadt Waibstadt.: ''1200 Jahre Waibstadt: Beiträge zur Geschichte der ehemals freien Reichsstadt''. Stadt Waibstadt, Waibstadt 1995.
* Katholische Kirchengemeinde Waibstadt: ''150 Jahre Stadtpfarrkirche Waibstadt.'' (Hrsg.): Kirchenbau-Förderverein Waibstadt. Waibstadt 2018.
== Einzelnachweise ==
<references />
{{SORTIERUNG:Kreuzer, Karl Josef}}
[[Kategorie:Deutscher]]
[[Kategorie:Geboren 1872]]
[[Kategorie:Gestorben 1937]]
[[Kategorie:Mann]]
{{Personendaten
|NAME=Kreuzer, Karl Josef
|ALTERNATIVNAMEN=Kreuzer, Karl Joseph
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|GEBURTSORT=[[Hettingen]] bei Buchen
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}}

Version vom 11. Juli 2021, 12:23 Uhr

Jüdischer Friedhof

Der jüdische Friedhof ist nicht aus dem 16. Jahrhundert. Was ist das für ein schwacher Artikel.--Reinhardhauke 11:13, 21. Jun. 2009 (CEST)

Karl Joseph Kreuzer

Ich (Thüringer Chatte) kopiere den bisherigen, gemeinfreien, Artikel mal aus der Wikipedia hierherüber, da er dort arg löschgefährdet ist und hier vlt. (abgeändert) ein neues Zuhause findet:


Karl Joseph Kreuzer (* 24. Oktober 1872 in Hettingen bei Buchen; † 25. März 1937 in Waibstadt) war ein deutscher katholischer Geistlicher und Stadtpfarrer von Waibstadt.

Leben

Geboren in Hettingen wuchs Kreuzer dort in einer katholischen Familie auf. Er besuchte das Gymnasium in Tauberbischofsheim und trat später in das dortige erzbischöfliche Knabenkonvikt ein. Nach dem Studium der Theologie in Freiburg im Breisgau empfing er das Sakrament der Priesterweihe. Nach kurzen Jahren als Kaplan in Lichtental und in Bad Rotenfels im Murgtal wurde er Pfarrverweser in Michelbach im Murgtal. Am 14. November 1901 übernahm er in Waibstadt die Stelle des Pfarrverwesers. Am 8. Juni 1902 wurde er offiziell als Stadtpfarrer von Waibstadt eingeführt. Im Landkapitel Waibstadt hatte er unter anderem die Funktion des erzbischöflichen Schulinspektors sowie Kämmerers des Kapitels. 1937 starb er in Waibstadt und wurde in seiner Heimat Hettingen in einem Ehrengrab beigesetzt.

Wirken

Während seines über 35-jährigen Wirkens in Waibstadt gründete er 1907 die Erzbruderschaft christlicher Mütter (Vorläufer der katholischen Frauengemeinschaft)[1], sowie 1929 der Gesellenverein nach Adolph Kolping als Vorläufer der Kolpingfamilie, später Kolpingwerk und 1930 aus dem katholischen Jungmänner- und Jugendverein der DJK-Ortsverband gegründet.[2]

Des Weiteren war er seit 1910 im Aufsichtsrat der Heidelberger Vereinsdruckerei. Dort bekleidete er von 1922 bis 1934 das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden.

Zudem war er am sogenannten Kreuzkrieg von Waibstadt 1936/37 beteiligt, als von den Nationalsozialisten die Kruzifixe in der örtlichen Schule abgehängt worden waren.[3]

Literatur

  • Stadt Waibstadt.: 1200 Jahre Waibstadt: Beiträge zur Geschichte der ehemals freien Reichsstadt. Stadt Waibstadt, Waibstadt 1995.
  • Katholische Kirchengemeinde Waibstadt: 150 Jahre Stadtpfarrkirche Waibstadt. (Hrsg.): Kirchenbau-Förderverein Waibstadt. Waibstadt 2018.

Einzelnachweise

Vorlage:Personendaten