Christian Stock: Unterschied zwischen den Versionen

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Im Rahmen dieser Tätigkeit kam Stock in Kontakt mit staatlichen und städtischen Behörden und mit dem Gewerbe- und dem Kaufmannsgericht. Sein Wissen auf sozialrechtlichem und sozialpolitischem Gebiet wurde erweitert. Zugleich war die Tätigkeit als Arbeitersekretär eine wichtige Stufe auf der Karriereleiter der sozialistischen Bewegung. Arbeitersekretäre wurden oft Parlamentarier, saßen in kommunalen Ausschüssen und Kommissionen und in Krankenkassen, die man als "Unteroffiziersschulen der Sozialdemokratie" bezeichnete. <ref><small>Mühlbauer, S. 30</small></ref> Christian Stock wurde 1914 als Arbeitnehmervertreter von der Generalversammlung der [[Allgemeine Ortskrankenkasse Baden-Württemberg|Heidelberger Ortskrankenkasse]] in deren Vorstand gewählt.
Im Rahmen dieser Tätigkeit kam Stock in Kontakt mit staatlichen und städtischen Behörden und mit dem Gewerbe- und dem Kaufmannsgericht. Sein Wissen auf sozialrechtlichem und sozialpolitischem Gebiet wurde erweitert. Zugleich war die Tätigkeit als Arbeitersekretär eine wichtige Stufe auf der Karriereleiter der sozialistischen Bewegung. Arbeitersekretäre wurden oft Parlamentarier, saßen in kommunalen Ausschüssen und Kommissionen und in Krankenkassen, die man als "Unteroffiziersschulen der Sozialdemokratie" bezeichnete. <ref><small>Mühlbauer, S. 30</small></ref> Christian Stock wurde 1914 als Arbeitnehmervertreter von der Generalversammlung der [[Allgemeine Ortskrankenkasse Baden-Württemberg|Heidelberger Ortskrankenkasse]] in deren Vorstand gewählt.


Auch innerhalb der [[SPD]] nahm Stock nach und nach führende Positionen ein. 1912 wurde er Vorsitzender dieser Partei im [[12. badischer Reichtstagswahlkreis|Wahlkreis 12 Heidelberg, Mosbach, Eberbach]]. Parteisekretär des Unterbezirks Heidelberg war damals [[Emil Maier]].
Auch innerhalb der [[SPD]] nahm Stock nach und nach führende Positionen ein. 1912 wurde er Vorsitzender dieser Partei im [[12. badischer Reichtstagswahlkreis|Wahlkreis 12 Heidelberg, Mosbach, Eberbach]]. Parteisekretär des Unterbezirks Heidelberg war damals [[Emil Maier]]. Wie Maier und der Fraktionsvorsitzende der SPD im Heidelberger Gemeindeparlament, [[Karl Rausch]], war auch Stock ein Vertreter des reformistischen Flügels der Partei, der damals in Baden dominierte. <ref><small>Mühlhausen, S. 35 mit Hinweis auf Christian Stock, ''Von Weimar nach Wiesbaden''; Zitat Stock: "Ich war von Haus aus ... Reformer und weniger Revolutionär"</small></ref>


== Literatur ==
== Literatur ==
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