Dirk Jäger

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Dirk Jäger (geboren am 1. August 1964 in Mainz) ist Onkologe und geschäftsführender Direktor des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg. Als ärztlicher Direktor leitet er zudem die Abteilung Medizinische Onkologie, womit er für den gesamten klinischen Bereich des NCT verantwortlich ist.[1] Darüber hinaus ist Jäger Leiter der Klinischen Kooperationseinheit Angewandte Tumor-Immunität am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg.[2] Zudem ist Jäger Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Biotechnologieunternehmens CureVac.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach dem Besuch einer Grundschule in Mainz ging Jäger auf das altsprachlich ausgerichtete Rabanus-Maurus-Gymnasium in Mainz. Nach dem Abitur 1983 studierte er von 1985 bis 1991 Medizin in Lübeck und Freiburg. Am Städtischen Klinikum Karlsruhe absolvierte er von 1990 bis 1991 sein praktisches Jahr. 1991 wurde er an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg bei Eduard Farthmann über das Dissertationthema Das Phänomen der Translokation von Bakterien und Bakterienprodukten nach Koloskopien promoviert. Von 1992 bis 1993 war er an der Medizinischen Klinik I der Universität Regensburg Arzt im Praktikum. Nach Stellen als Assistenzarzt von 1993 bis 1995 in Berlin und als Funktionsoberarzt von 1995 bis 1998 in Frankfurt schloss er 1988 die Facharztprüfung für Innere Medizin ab. Danach forschte er mit Hilfe eines Stipendiums 2 Jahre lang am Cancer Research Institute in New York City. Von 2000 bis 2003 war Jäger als Oberarzt im Krankenhaus Nordwest in Frankfurt am Main tätig. 2003 schloss er das Habilitationsverfahren im Fach Innere Medizin an der Universitätsklinik Mainz ab. Danach arbeitete Jäger bis 2005 als Leitender Oberarzt am Universitätsspital Zürich.

Am 1. Juli 2005 ging er dann als Direktor der Abteilung für Medizinische Onkologie ans Nationale Centrum für Tumorerkrankungen in Heidelberg.[3][4]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • Rose-Marie-Finnell Memorial Fellowship for Breast Cancer Research, 1998
  • AVON Award for breast cancer research, Cancer Research Institute, 2001
  • Investigators Award, Cancer Research Institute, 2006

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]