Hans-Jürgen Heiß

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Hans-Jürgen Heiß ist Kämmerer der Stadt Heidelberg seit dem 1. Dezember 2007.[1]

Sein Vorgänger war Walter Lenz.

Heiß war nach dem Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl, ab 1983 bei der Gemeindeprüfungsanstalt Baden-Württemberg tätig, ab 1985 als Sachbearbeiter beim Personal- und Organisationsamt zur Stadt Heidelberg. 1992 übernahm er die Leitung der damals neu eingerichteten Zentralen Controlling-Stelle. Ab Juli 2003 übernahm er die stellvertretende Leitung des Kämmereiamtes.

In den ersten Jahren seiner Tätigkeit als Kämmerer hatte Heiß für die Umsetzung des Neuen Kommunalen- und Rechnungswesens (NKHR) zu sorgen. Heidelberg hatte die kommunale Doppik als Pilotanwender zum 1.1.07 eingeführt. [2]

Heiß war von November 1989 bis Mai 2008 Mitglied im Gemeinderat der Stadt Schönbrunn für die Freien Wähler Schönbrunn sowie 1. Bürgermeister-Stellvertreter. Außerdem war er Vertreter in der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Eberbach-Schönbrunn, Beiratsmitglied im "Fonds fürs Leben" sowie stellvertretendes Mitglied im Zweckverband GIP. Bei der Verabschiedung als Gemeinderat äußerte Bürgermeister Jan Frey, durch sein Engagement habe Heiß besonders im Ortsteil Haag das öffentliche Leben mitgeprägt und geformt. So wären beispielsweise die Haager Backtage ohne Heiß nicht das was sie heute seien.

Heiß ist u.a. Mitglied im Aufsichtsrat der städtischen Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz und der Stadtwerke Heidelberg, er ist als Geschäftsführer der Konversions-Gesellschaft mbH (Heidelberg) für die Verhandlungen mit der BimA über den Ankauf freiwerdender US-Flächen (Konversionsflächen) zuständig.

Am 9. Oktober 2013 wurde Heiß vom Gemeinderat zum Dezernenten für Konversion und Finanzen und damit zum vierten Bürgermeister gewählt.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Stadtblatt - Amtsanzeiger der Stadt Heidelberg - vom 30. Januar 2008
  2. Vgl. Referat von Heiß auf dem Kongress zu diesem Thema in Kehl am 12. November 2009
  3. Rhein-Neckar-Zeitung vom 10. Oktober 2013