Heidelberger Versammlung

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Am 5. März 1848 fand eine Versammlung von Politikern in Heidelberg statt, die die Einberufung einer deutschen Nationalversammlung beschlossen. In der Geschichtsschreiung wird diese Versammlung als die Heidelberger Versammlung bezeichnet.

51 „fortschrittliche“ Politiker, die meisten unter ihnen Liberale und nur wenige Radikale, tagten auf Anregung des württembergischen Liberalen Friedrich Römer, „um in diesem Augenblick der Entscheidung über die dringendsten Maßregeln für das Vaterland sich zu besprechen.“ Die in Heidelberg Versammelten bezeichneten "die Versammlung einer in allen deutschen Landen nach der Volkszahl gewählten Volksvertretung" als "unaufschiebbar, sowohl zur Beseitigung der nächsten inneren und äußeren Gefahren wie zur Entwicklung der Kraft und Blüte des deutschen Nationalleben". Sie setzten einen Siebener-Ausschuß ein, der für Wahl und Einrichtung eines deutschen Parlaments Vorschläge machen und zudem "baldmöglichst eine vollständigere Versammlung von Männern des Vertrauens aller deutschen Volksstämme" - das sog. Vorparlament - zusammenberufen sollte. Dieser Kommission gehörten Heinrich von Gagern, Itzenstein, Carl Theodor Welcker und Willich sowie der Rheinländer Carl Stedmann, der Frankfurter Georg Christoph Binding und Friedrich Römer aus Stuttgart an.

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