Wirtschaftsregion Mannheim

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Mit Platz 35 im Zukunftsatlas aus dem Jahr 2019 (von der Prognos AG) zählt Mannheim zu den Orten mit „hohen Zukunftschancen“. 2017 waren von den 185.371 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten 27,9 Prozent im produzierenden Gewerbe, 22,7 Prozent in Handel, Gastgewerbe und Verkehr sowie 49,2 Prozent in sonstigen Dienstleistungen tätig. Das Bruttoinlandsprodukt aus dem Jahr 2018 brachte Mannheim mit 20,921 Milliarden Euro auf Platz 17 der Rangliste der deutschen Städte nach Wirtschaftsleistung. Es liegt damit deutlich über den regionalen und nationalen Durchschnitt. Die Bruttowertschöpfung der Stadt Mannheim liegt 2019 laut dem Statistischen Landesamt Baden-Württemberg bei 18.753 Millionen EURO.

Trotz des Strukturwandels seit den 1970er Jahren ist in Mannheim immer noch die Metall- und chemische Industrie stark präsent. In diesem Zuge wurden aber die industriellen Arbeitsplätze zugunsten des Dienstleistungssektors abgebaut. Am stärksten vertreten ist die Elektro- und Maschinenbauindustrie mit Unternehmen wie Daimler, EvoBus, ABB, General Electric und vielen mehr. Zwar ist die Finanzbranche nicht mehr führend wie um 1900. Dennoch haben hier bedeutende Versicherungen ihren Sitz, wie die Mannheimer Versicherungen oder die Inter Versicherungsgruppe. Sowohl die Nahrungsmittelindustrie (Südzucker, Brikel Teigwaren u.a.) als auch die Bauindustrie (Bilfinger, Diringer & Scheidel u.a.) sind in Mannheim vertreten.

Die chemische Industrie ist vertreten mit Roche (Pharma und Diagnostika), SCA Hygiene (Zellulose- und Papierprodukte wie ‚Zewa‘), Fuchs Petrolub (Schmierstoffe), Unilever (Dove-Seifen), Reckitt Benckiser (Haushaltsreiniger), Phoenix (Pharmahandel) und Deutsche Hutchinson (Gummi-Erzeugnisse). Die Anzahl der Betriebe in Mannheim sind insgesamt leicht gestiegen. Von 9.002 im Jahr 2018 bis hin zum 9.048 im Jahr 2021. In Mannheim gibt es laut der Stadt Mannheim zum 31.12.2021 eine Arbeitslosenquote von 6,6 % (bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen).