Kernkraftwerk Obrigheim

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von Binau aus gesehen

Das Kernkraftwerk Obrigheim ist seit Mai 2005 ein abgeschaltetes Kernkraftwerk. Am 22. September 1968 wurde der Reaktor erstmals kritisch.

Es wurde direkt am Neckar in Obrigheim (Baden) errichtet und mit ihm als Kühlwasserlieferanten betrieben.

Das Kernkraftwerk Obrigheim, ein Druckwasserreaktor mit 357 MW elektrischer Bruttoleistung, wurde durch die Fa. Siemens-Schuckert AG in den Jahren 1965 bis 1968 errichtet. Es ist eines der Prototyp-Kernkraftwerke, mit denen in der Bundesrepublik erstmals die sichere und wirtschaftliche Nutzbarkeit der Kernenergie demonstriert wurde. Am 29. Oktober 1968 wurde es nach einmonatiger Vorlaufzeit ins Stromnetz eingespeist

Zwischen 1988 und 1992 kam es zu Diskussionen, ob das Kraftwerk ohne gültige Genehmigung betrieben würde. Mehrere Sicherheitsprüfungen folgten, 1990 wurde das Kraftwerk sogar vorübergehend stillgelegt. 1992 entschied das Bundesverwaltungsericht dass kein ungenehmigter Betrieb erfolgte. Im selben Jahr wurde dem Kraftwerk eine zeitlich unbefristete Betriebsgenehmigung erteilt

1998 waren etwa 350 Mitarbeiter im Kernkraftwek beschäftigt.

Aufgrund der im Atomgesetz festgeschriebenen Reststrommengen wurde das KWO nach über 36 Jahren Betriebszeit am 11. Mai 2005 endgültig abgeschaltet.

Einmal kam es in seinem Betrieb zu einem vorübergehenden "Skandal", als auf einer Müllhalde in der Umgebung aus bis heute ungeklärter Quelle kleine Mengen Strahler gefunden wurden.

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