Protestantische Kirche Herxheim (Landau)

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Kirche mit Vorplatz
Detail am Haupteingang

Die Protestantische Kirche Herxheims befindet sich am südlichen Ortsrand. Sie ist seit 1992 Pfarrkirche einer eigenen Gemeinde. Zuvor waren die Pfarreien Impflingen (1972 - 1992) und Erlenbach (bis 1972) für die Kirche zuständig.

Inventar und bauliche Merkmale[Bearbeiten]

Der rechteckige Bau misst 640 m³ und ist im Innern in grau und blau gehalten, wie etwa die dunkelblauen Leuchten, welche von der grauen Holzdecke herabhängen. Künstlerisch gestaltete, teils farbige Glasfenster sind an allen Seiten des Gebäudes angebracht.

Taufbecken, Altar, Kanzel und Kerzenständer sind ebenso aus Holz gefertigt wie ein Kreuz an der Kirchenostseite. Das in Karlsruhe gefertigte Geläut ist auf h´, dis´´, fis´´ und ais ´´ gestimmt. Es ist auf das Geläut der katholischen Kirche St. Maria Himmelfahrt angepasst.

Über dem Haupteingang befindet sich eine Christusdarstellung von Margot Stempel-Lebert.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Kirchenbau, entworfen von Kurt Jung aus Kandel wurde am 9. September 1962 nach zweijähriger Bauzeit eingeweiht.

1992 bis 1994 wurde sie umfangreich instandgesetzt und dabei in vielen Punkten umgestaltet: Das Dach wurde aus Kupferblech neu gebaut, 1994 ein neuer Altarraum und eine in Windesheim/Pfalz von der Firma Oberlinger gefertigte Orgel installiert. 1993 erhielt die Kirche erstmals ein Geläut, welches in einer festlichen Prozession von Erlenbach nach Herxheim gebracht wurde.

2002 wurde das an die Kirche angebaute Gemeindezentrum sarniert und erweitert.]