Reutax: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 1. Februar 2026, 10:47 Uhr

Die Reutax AG war ein Dienstleistungsunternehmen in Heidelberg. Gegenstand des Geschäfts war die Vermittlung von Fach- und Führungskräften auf den Gebieten IT, Engeneering sowie Finance und Accounting.

Das Unternehmen wurde 2002 gegründet. Die Tochtergesellschaft „Lennrox“ hatte die administrative Verwaltung von freiberuflichen Freelancern zum Geschäftszweck. Beide Unternehmen zusammen hatten zeitweise rund 1.000 freiberufliche IT- und Engineering- Experten unter Vertrag. Kunden waren unter anderem die Deutsche Telekom, IBM, die Deutsche Bahn, und SAP.

Anfang 2013 beschäftigte das Unternehmen 60 Mitarbeiter und nahm vier Etagen des ehemaligen ABB-Gebäudes in der Speyerer Straße 4 ein.

Nachdem „Lennrox“ nicht mehr zahlungsfähig war, meldete im März 2013 das gesamte Unternehmen Insolvenz an.

Der Insolvenzverwalter Tobias Wahl verkaufte das Unternehmen an den Finanzinvestor Rantum Capital Management GmbH mit Sitz in Frankfurt zum 1. August 2013. Die neu gegründete „Reutax AG“ wurde nicht als Rechtsnachfolgerin des bisherigen Unternehmens gewertet und begrenzte sich auf das Erdgeschoss des bisherigen Firmengebäudes. [1]

Zunächst investierte die Muttergesellschaft noch in die „Reutax AG“ [2], das bei 75 Mitarbeitern noch keine Gewinne erwirtschaftete. Ende des Jahres verschmolz die Firma mit dem Frankfurter Personaldienstleister „Quest“ und wurde als 100-prozentige Tochter der neu gebildeten Questax GmbH unter der Bezeichnung Questax Heidelberg Gmbh weitergeführt. Im Zuge dieser Fusion wurden in Heidelberg sieben Stellen abgebaut. [3]

Die Firma hat ihren neuen Sitz in der Bergheimer Straße 147.

Einzelnachweise