Landtagswahlkreis Germersheim

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Der Wahlkreis Germersheim (Wahlkreis 51) ist ein Landtagswahlkreis in Rheinland-Pfalz. Er umfasst seit 2021 die verbandsfreien Gemeinde Germersheim und die Verbandsgemeinden Bellheim, Lingenfeld und Offenbach an der Queich.

==Bisherige Direktmandate

  • 1991: Manfred Kramer (CDU)
  • 1996: Manfred Kramer (CDU)
  • 2001: Manfred Kramer (CDU)
  • 2006: Thomas Gebhardt (CDU)
  • 2011: Martin Brandl (CDU)
  • 2016: Martin Brandl (CDU)
  • 2021: Markus Kropfreiter (SPD)

Wahl 2021

Für die Landtagswahl 2021 wurden folgende Wahlkreiskandidaten zugelassen:[1]

Direktkandidaten Partei Wahlkreisstimmen Landesstimmen
Tobias Baumgärtner CDU 27,2 23,9
Andy Becht FDP 11,8 7,2
Volker Hardardt FREIE WÄHLER 9,7 5,2
Matthias Joa AfD 14,2 14,1
Markus Kropfreiter SPD 27,2 33,8
Marc-Andre Pantea GRÜNE 9,9 8,0
Jürgen Strantz * DIE LINKE - 2,0
  • Jürgen Stranz verunglückte am 15. Februar 2021 tödlich, seine Partei stellte keinen Ersatzkandidaten auf.

Mit nur vier Stimmen Unterschied gewann Markus Kropfreiter das Direktmandat. Dies stellt die bislang knappste Entscheidung bei Landtagswahlen in Rheinlnand-Pfalz dar. Außerdem gelten 27,2% als der niedrigste prozentuale Anteil, der zum Gewinn des Direktmandats führte.

Wahl 2016

Bei der Landtagswahl 2016 umfasste der Wahlkreis die verbandsfreien Gemeinden Germersheim und Wörth am Rhein sowie die Verbandsgemeinden Bellheim, Hagenbach, Jockgrim und Rülzheim und somit den größten Teil vom Landkreis Germersheim.

Die Ergebnisse der Wahl zum 16. Landtag Rheinland-Pfalz vom 13. März 2016:

Direktkandidaten Partei Wahlkreisstimmen Landesstimmen
Barbara Schleicher-Rothmund SPD 29,8 % 32,6 %
Martin Brandl CDU 35,3 % 30,0 %
Ursula Radwan GRÜNE 4,9 % 4,4 %
Andy Becht FDP 7,3 % 6,2 %
Paul Lehr DIE LINKE 2,7 % 2,3 %
Manfred Petry FREIE WÄHLER 3,8 % 2,4 %
Matthias Joa AfD 16,2 % 18,5 %

Martin Brandl (CDU) zog als direkt gewählter Abgeordneter in den Landtag ein, über die Landesliste Barbara Schleicher-Rothmund (SPD) und Matthias Joa (AfD). Für Schleicher-Rothmund rückte 2018 Katrin Rehak-Nitsche nach.

Einzelnachweise