Karte ab 60

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Diese persönliche, also nicht übertragbare, preisgünstige Abo-Jahreskarte für alle Personen über 60 Jahre, die Karte ab 60, oder Karte über 60 im Verkehrsverbund Rhein-Necka (VRN) (im ÖPNV) kostet ab 1. Januar 2011 monatlich 32,80 Euro (also 393,60 € im Jahr) und kann in allen Linien zu allen Zeiten beliebig oft eingesetzt werden.

Sie kann an verschiedenen Stellen beantragt werden, so auch bei der Akademie für Ältere Heidelberg, die sich am meisten für ihre Einrichtung stark gemacht hatte.

Mit dieser Karte kann mensch rund um die Uhr mit allen Bussen und Bahnen innerhalb des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar unterwegs sein. Viele NutzerInnen genießen das als große Freiheit im Alltag, da sie dann nicht mehr mit den Automaten zu kämpfen haben und nicht überlegen müssen, ob sich die Fahrt hierhin oder dahin "rentiert".

Das Einzugsgebiet erstreckt sich von Alzey oder Bad König im Norden bis Bad Dürkheim oder Kaiserslautern im Westen; von Weißenburg oder Bad Rappenau im Süden bis nach Walldürn oder Hardheim im Osten. Am 1.4.2003 erweiterte sich das Angebot noch auf den Main-Tauber-Kreis u.a. auch mit der Regionalbahn über Osterburken hinaus bis nach Würzburg oder Bad Friedrichshall (das heißt jeweils bis zum nächsten Verkehrsverbund am Rande der Region).


Nur Heidelberg
Die Stadt Heidelberg schießt allen Inhabern eines Heidelberg-Passes, die die Karte ab 60 erwerben, noch 30,- Euro jährlich zu.


Monatskarten
Daneben gibt es im VRN auch noch eine pure Monatskarte für Senioren (wenn man nur für einzelne Monate buchen will).

Geschichte[Bearbeiten]

Der Heidelberger Werner Boll initiierte 1991/92 gemeinsam mit der Akademie für Ältere die "Karte ab 60" und setzte damit ein grundlegend neues Angebot für Ältere auf den Tisch des Verbundes. Das Seniorenprojekt startete im Pilotgebiet Heidelberg am 1. April 1992 als Angebot des VRN und der Heidelberger Straßen- und Bergbahn AG. Der Erfolg der Idee zeichnete sich bereits innerhalb des ersten Pilotjahres ab. So wurde die Karte 1993 dann auch in Mannheim und Ludwigshafen eingeführt und wird seit 1994 verbundweit angeboten. Inzwischen sind 7,6 Prozent aller Menschen über 60 Jahre im Einzugsgebiet des Verkehrsverbundes mit einer Dauerkarte gelegentlich auf Achse, ohne dass sie sich mit den Automaten oder den Waben und ihren Grenzen herumschlagen müssen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Das Grundprinzip dieser Seniorenkarte gilt übrigens als Modell auch für das jeweils an eine Firma gebundene Jobticket, das Semesterticket der Studis und das MAXX-Ticket für SchülerInnen und Auszubildende.

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]