Theresia Bauer

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Theresia Bauer (6. April 1965 in Zweibrücken, Rheinland-Pfalz) ist eine Politikerin und gehört der Partei Bündnis 90/Die Grünen an.

Theresia Bauer (2011)

Seit 2001 ist sie die grüne Abgeordnete für den Wahlkreis Heidelberg im baden-württembergischen Landtag, von Mai 2002 bis 2011 stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Fraktion ihrer Partei und seit Mai 2011 Landesministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

Zur Person[Bearbeiten]

Theresia Bauer studierte in Mannheim und Heidelberg Politikwissenschaft, Germanistik und Volkswirtschafslehre. Anschließend war Bauer von 1993 bis 1995 als Referentin für politische Bildung in der Gesellschaft für politische Ökologie tätig. Bis zu ihrer Wahl als Abgeordnete 2001 war Bauer Geschäftsführerin der Heinrich-Böll-Stiftung Baden-Württemberg. Von dieser Tätigkeit ist sie seit ihrer Wahl freigestellt. Theresia Bauer ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Politischer Werdegang[Bearbeiten]

Bereits während ihres Studiums war Theresia Bauer in der Hochschulpolitik aktiv. Seit 1989 war sie zwei Jahre lang Geschäftsführerin des Kreisverband Heidelberg von Bündnis 90 / Die Grünen, in dessen Vorstand sie von 1991 bis '92 und 1999 bis 2001 Mitglied war. Seit 2001 ist Bauer Vorsitzende der Heidelberger Grünen.

In den Landtag wurde Theresia Bauer erstmals 2001 gewählt. Seit jenem Jahr ist sie auch Mitglied des Landesvorstandes von Bündnis 90/Die Grünen und hochschul- und integrationspolitische Sprecherin ihrer Fraktion. Im Mai 2002 wurde Bauer zudem stellvertretende Fraktionsvorsitzende und 2006 parlamentarische Geschäftsführerin von Bündnis 90/Die Grünen im Landtag bis 2011. Im März 2011 gewann sie das Direktmandat im Wahlkreis Heidelberg. Am 12. Mai 2011 wurde sie als Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst vereidigt.

In ihrer Partei trat Bauer zusammen mit Andreae und führenden Grünen aus Baden-Württemberg im August 2014 mit einem Manifest "Freiräume schaffen und schützen" hervor, in dem der Freiheitsbegriff teilweise marktliberale Züge annimmt. Der Mannheimer Michael Schlecht, wirtschaftspolitischer Sprecher der Linken im Bundestag, riet daraufhin den Grünen, sich in "Öko-FDP" umzubenennen.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. RNZ vom 9.8.14, Seite 12

Weblinks[Bearbeiten]