Wollmesheim

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Wollmesheim ist ein Stadtteil von Landau in der Pfalz. Er hat (Stand Juni 2017) etwa 750 Einwohner. Der Ortsnahme

Mit der Protestantischen Kirche verfügt der Ort über die älteste bekannte noch existierende Kirche in der Pfalz. Die katholischen Christen nutzen seit 1932 die Kirche St. Mauritius.

Der Ort wurde 1006 erstmals als Walmodesheim urkundlich erwähnt. Bereits um das Jahr 900 ist es jedoch in einer nichturkundlichen Schrift erwähnt. Wie viele vergleichbare Orte entstammt der Name dem Herrn über das örtliche Gehöft, in diesem Fall Wolamunt. Belegt ist auch, dass der Ort weitaus früher, in vorchristlicher Zeit besiedelt war. Ein aus der Zeit um 1150 v. Chr. stammendes Fürstengrab wurde 1909 auf Wollmesheimer Gemarkung entdeckt.

Um 1274 ist ein Ritter Anselm von Wollmesheim belegt. Sein Herrenhaus befand sich ungefähr an der Stelle der heutigen VR Bank Südpfalz. Ein unterirdischer Gang von der Kirche bis zum Haus existierte in Teilen noch bis in die 1970er Jahre. Angelegt wurde er vermutlich im 14. Jahrhundert.

Zwischen 1405 und 1709 war Wollmesheim zwischen der Kurpfalz und dem Bistum Speyer geteilt. Unter den Folgen der Französischen Revolution geriet der Ort am 21 Juli 1793 in unmittelbare Leidenschaft, als adelige französische Flüchtlinge, die in der Kurpfalz Asyl gefunden hatten, nachts den Ort überfielen und mehrere Menschen töteten.

Mitte des 19. Jahrhunderts entstand in Wollmesheim eine kleine Töpferwarenindustrie, als drei Familien damit begannen, de in der Region typischen Lösslehm zu verarbeiten und ihre Waren in den umliegenden Dörfern verkauften.

Zwischen 1814 und 1816 verlief an Wollmesheim vorbei die deutsch-französische Grenze, wobei der Kirchturm als Grenzpunkt diente und unter dem Namen "Weißer Turm von Wollmesheim" verzeichtet war.

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