Landtagswahl 2016 in Baden-Württemberg

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Die Landtagswahl 2016 in Baden-Württemberg fand am 13. März 2016 statt.

Ergebnis im Rhein-Neckar Raum[Bearbeiten]

Das Gesamtergebnis der Listen in Baden-Württemberg (Listen, die mindestens 1 % der Stimmen erhalten haben[Bearbeiten]

Von den gültigen Stimmen entfielen auf

Partei/Gruppe Stimmen Prozent
CDU 1.447.462 27,0
GRÜNE 1.623.107 30,3
AfD 809.564 15,1
SPD 679.727 12,7
FDP 445.498 8,3
DIE LINKE 156.240 2,9

Mannheim[Bearbeiten]

Landtagswahlkreise Mannheim I und II:

  • Im Mannheimer Süden, im Wahlbezirk Mannheim I, holte Wolfgang Raufelder (Grüne) wiederum das Direktmandat (31,4 Prozent). Mit einer deutlichen Steigerung seines Stimmanteils. Damit lag er deutlich vor Carsten Südmersen (CDU), der 20,8 Prozent erreichte und Dr. Boris Weirauch (SPD) mit 16,8 Prozent.
  • Im Norden erhielt Rüdiger Klos (AfD) 23 Prozent und damit das Direktmandat. Sein Vorsprung vor der SPD (Stefan Fulst-Blei, 22,2 Prozent) betrug nur ca. 400 Stimmen. Es folgen die Grünen mit 21,9 Prozent und die CDU mit 17,2 Prozent.

Die Wahlbeteiligung betrug in Mannheim 58,8 Prozent.

Heidelberg[Bearbeiten]

In Heidelberg hat die Grüne Theresia Bauer wieder das Direktmandat für den Landtag geholt. Die Grünen erreichten hier 41,0 Prozent (zum Vergleich: 2011 waren es 36,7 %). Es folgen die CDU (Landtagskandidatin: Nicole Marmé) mit 19,2 Prozent, die SPD (Kandidatin Marlen Pankonin) mit 12,1 Prozent, die AfD (Kandidat: Matthias Niebel) mit 10,9 Prozent, die FDP (Kandidat: Oliver Wolf) mit 8,1 Prozent und Die Linke (Kandidatin: Sahra Mirow) mit 6,1 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 70,35 Prozent (nach 67,2 Prozent im Jahr 2011).

Die Landtagswahlen in den Landkreisen[Bearbeiten]

Wahlkreis 37 Wiesloch[Bearbeiten]

Mit 147 Stimmen Vorsprung und 28,4 Prozent gewann Karl Klein das Direktmandat für die CDU. Es folgt Kai Schmidt-Eisenlohr von den Grünen mit 23,19 Prozent, drittstärkste Kraft wurde die AfD mit 18,5 Prozent (Claudia Martin aus Walldorf erhielt das Zweitmandat), erst danach folgen die SPD mit 12,3 Prozent, die FDP mit 7,4 Prozent und Die Linke mit 2,6 Prozent. Die Wahlbeteiligung betrug 71,04 Prozent.

Wahlkreis 39 Weinheim[Bearbeiten]

Der Grüne Uli Sckerl gewann erstmals mit 29,19 Prozent das Direktmandat im Wahlkreis Weinheim. Georg Wacker (CDU), der 2011 zum fünften Mal das Direktmandat geholt hatte, schaffte es mit 25,83 Prozent (und mit ca. 2600 Stimmen weniger als Sckerl) über das Zweitmandat in den Landtag. Es folgen die SPD (Gerhard Kleinböck, ebenfalls Zweitmandat) mit 15,32 Prozent und damit nur sehr knapp vor der AfD mit 15,18 Prozent (Kandidat: Michael Ott), dann die FDP (Kandidatin: Andrea Reister) mit 8,8 Prozent und Die Linke (Kandidat: Matthias Hördt) mit 3,02 Prozent.

Wahlkreis 40 Schwetzingen[Bearbeiten]

Manfred Kern von den Grünen, der bei der Wahl 2011 knapp über das Zweitmandat in den Landtag gekommen war, errang 2016 das Direktmandat mit 26,6 Prozent. Es folgen die CDU (Kandidat: Thomas Birkenmaier) mit 25,0 Prozent, die AfD (Klaus-Rünther Voigtmann errang das Zweitmandat) mit 19,1 Prozent und die SPD (Kandidat: Daniel Born) mit 15,4 Prozent, ferner die FDP (Hendrik Tzschaschel) mit 7,0 Prozent und Die Linke (Heinrich Stürz) mit 3,0 Prozent.

Wahlkreis 19 Eppingen[Bearbeiten]

Friedlinde Gurr-Hirsch errang erneut das Direktmandat für die CDU mit 26,6 Prozent, wenn auch nur mit einem Vorsprung von 0,5 Prozent vor den Grünen und ihrem Kandidaten Jürgen Winkler. Auch in diesem Wahlkreis liegt die AfD mit 18,3 Prozent (Kandidat: Thomas Axel Palke, Zweitmandat) vor der SPD mit 13,4 Prozent (Kandidat: Hans Heribert Blättgen, Oberbürgermeister von Bad Rappenau), es folgen die FDP mit 9,5 Prozent und Die Linke mit 2,1 Prozent.

Wahlkreis 41 Sinsheim[Bearbeiten]

Für die Grünen gewann Hermino Katzenstein mit 26,9 Prozent der gültigen Stimmen das Direktmandat, knapp vor der CDU (Kandidat: Albrecht Schüttle mit 26,6 Prozent, gefolgt von der AfD (Jörg Junger) mit 18,0 Prozent, der SPD (Thomas Funk) mit 15,0 Prozent,, der FDP (Michael Westram) mit 7,6 Prozent und der Linken (Thomas Wenzel) mit 2,7 Prozent.

Literatur, Zeitungsberichte[Bearbeiten]

  • Rhein-Neckar-Zeitung vom 14. März 2016 (die Quelle für die hier genannten Zahlen)

Weblinks[Bearbeiten]