Oberrheinische Eisenbahn

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OEG Bahnhof in Mannheim

Die Oberrheinische Eisenbahn (früher Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft AG, kurz OEG), war eine meterspurige Eisenbahn, die seit Ende des 19. Jahrhunderts im Dreieck Mannheim / Heidelberg / Weinheim (an der Bergstraße) verkehrte. Im Stadtgebiet von Mannheim und Heidelberg benutzte die OEG teilweise die dortigen Straßenbahngleise. Seit 2005 fährt die Linie  5  im VRN. Weiter bediente die OEG auch Ladenburg, Gemeinden im Odenwald und andere Orte innerhalb des durch die Bahnlinie aufgespannten Dreiecks mit Bussen.

Die OEG-Linien sind 2005 zu Linien des Verkehrsverbundes (VRN) geworden.

Integration[Bearbeiten]

Ursprünglich war das an der Main-Neckar-Bahn liegende Weinheim die einzige unmittelbare Umsteigestelle zwischen der OEG und der damaligen badischen Staatsbahn (heute DB). Beide Mannheimer Endpunkte der OEG lagen recht nah beieinander auf den beiden Ufern des Neckars in der Nähe der Kurpfalzbrücke. Der wenig flussabwärts davon am dem rechten Flussufer gelegene ehemalige Endbahnhof der hessischen Riedbahn beherbergt heute die Kneipe Alter Bahnhof'', auf dem linken Ufer steht der ehemalige OEG-Bahnhof heute noch. In Heidelberg wurde nach Ersetzung des Kopfbahnhofs (ungefähr an der Stelle des heutigen Mengler-Baus) lange Zeit parallel nebeneinander hergefahren (vergleichbar mit der Situation in Karlsruhe). Die Anbindung u. a. an die Rheintalbahn erfolgte in vier Schritten, die zum Teil in die Zeit des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar fallen:

  • 1973 Mannheim: Verbindung des rechten Neckarufers über Fr-Ebert-Brücke und Rosengarten mit dem Hauptbahnhof
  • 1985 Mannheim: Inbetriebnahme der Westeinfahrt Riedbahn (DB)
  • 1993 Heidelberg: Verlagerung der OEG-Linienführung nach Süden zum Hauptbahnhof
  • 1995 Mannheim: Auflassung des genannten OEG-Bahnhofs Kurpfalzbrücke und Schließung des OEG-Ringes über den zentralen Paradeplatz (Dadurch seitdem "8"-förmige Linienführung statt der vorher "y"-förmigen Linienführung).

Betrieb[Bearbeiten]

Besondere Anforderungen hinsichtlich Zuverlässig- und Pünktlichkeit (weder Verfrühung noch Verspätung) gelten im Zusammenhang mit dem vollständigen Ringverkehr: Zwischen je zwei Haltestellen existieren Verbindungen ohne über die betrieblich notwendigen Zeitpuffer hinausgehende Wartezeiten. Die OEG verkehrte mit Zweirichtungsfahrzeugen(können in beide Richtungen fahren,brauchen keine Wendeschleifen) und war in Mannheim die einzige Linie mit dieser Eigenschaft, während in Heidelberg durchweg Zweirichtungsbetrieb(ohne Wendeschleifen) bestand. Die badische OEG band länderübergreifend das hessische Viernheim ins übrige Eisenbahnnetz ein; der 6. Januar und der 1. November galten im OEG-Betrieb dennoch als Feiertage. Im Bereich der Bergstraße ist Schriesheim maßgeblicher Punkt für Zugkreuzungen .OEG/Disposition

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]