Wieblingen

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Wieblingen ist ein Stadtteil von Heidelberg und befindet sich im Westen der Stadt. Angelehnt an eine weite Neckarkurve verläuft seine Hauptstraße (die Mannheimer Straße) von Südost nach Nordnordwest. Inzwischen ist der Ort im Süden und Westen von zwei Autobahnen umgeben. Wieblingen hatte 9773 Einwohner im Jahr 2010.


Geschichte[Bearbeiten]

Wieblingen wurde erstmals 767 in einer Urkunde erwähnt, von der eine Abschrift im Lorscher Codex erhalten ist. Eine gewisse Rutlind schenkte dem Kloster Lorsch ihren Besitz im Ort, der damals Vibinga genannt wurde. Dementsprechend wird das Jubiläum im Jahr 2017 mit zahlreichen Veranstaltungen gefeiert.[1]

Wieblingen wurde mit seinen weiten Grundstücksflächen 1920 in die Stadt Heidelberg eingemeindet. Der damalige Vertrag sah die Sicherung von einigen Rechten für den Stadtteil vor.

Lagebeschreibung, Aufteilung[Bearbeiten]

Ganz im Westen Wieblingens an der Grenze nach Edingen/Friedrichsfeld liegt der Weiler Grenzhof.

Ein besonderer Teil, der verwaltungsmäßig zu Wieblingen gerechnet wird, ist die Siedlung Ochsenkopf. Sie liegt getrennt durch den Damm und den Verkehr der BAB im Osten von Wieblingen.

Verkehr[Bearbeiten]

Wieblingen ist sowohl von der Bundesautobahn 656 erreichbar oder aus dem Heidelberger Stadtzentrum über die Vangerowstraße und Mannheimer Straße. Über den Autobahnanschluß Rittel kommt man auf einer Umgehungsstraße nach Wieblingen, die den Ort zugleich mit dem Pfaffengrund und Edingen verbindet.

Wieblingen besitzt mit dem Stadtteil Pfaffengrund einen gemeinsamen S-Bahnhof an der Strecke zwischen Heidelberg und Mannheim.

Der Stadtteil wird auch durch die Linie  5  sowie durch die Buslinien  34  und  35  an den öffentlichen Nahverkehr angebunden.

Der Wehrsteg dient auch als Fußgängerbrücke über den Neckar.

sonstige Infrastruktur[Bearbeiten]

Seit 2011 wird Wieblingen neu an die Fernwärme angeschlossen. Ab Mai 2012 erfolgt der Ausbau im Gewerbegebiet zwischen dem Sandwingert und dem Grenzhöferweg. [2]

Am Wieblinger Wehr wird der Wieblinger Seitenkanal vom Neckar abgetrennt, er läuft bis zur Schleusenanlage Schwabenheim.

Einrichtungen[Bearbeiten]

Vereinsleben[Bearbeiten]

Gastronomie[Bearbeiten]

Die meisten Gaststätten, Kneipen etc. befinden sich an der Mannheimer Straße:

  • Bistro Chevignon
  • Dorian-Pilsbar
  • Olympia (ex Zum Neckartal; Griech. Küche)
  • Vecchio Mulino (ex Zum schwarzen Adler ; Italienische Küche, Biergarten)
  • Vereinsheim Neckarschänke
  • Zur Krone

außerdem in und um Wieblingen herum:

  • Flammkuchenhof, beim Kleintierzüchterverein, Pariser Weg 1
  • Hauhecke
  • Pizzeria Madeo
  • Zum Ochsenkopf (halbwegs nach Bergheim)
  • Heidelberger Land
  • Zum Grenzhof

Sporteinrichtungen[Bearbeiten]

Außerdem ist das Angeln an den Ufern des Altneckars sehr beliebt.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Der Stadtteilverein Wieblingen und der Gesangverein Eintracht-Liederkranz veranstalten jährlich auf dem Wieblinger Rathausplatz und im benachbarten Helbinghaus den Wieblinger Weihnachtsmarkt mit zahlreichen Veranstaltungen, Verkaufsständen einschließlich Christbaumverkauf usw..

Literatur[Bearbeiten]

  • Walter Petschan: Das Wieblinger Wappensiegel. Eine Untersuchung von Walter Petschan (2005). Dem Stadtteilverein Wieblingen zum 75-jährigen Jubiläum (2004) nachträglich gewidmet. o.O., o.J.
  • Matthias Purkart: Wieblingen von oben. Luftbildaufnahmen. 2012, Selbstverlag. Mannheimer Straße 100.

Siehe auch den Hauptartikel Literatur zu Wieblingen

Anmerkungen und Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. So klingt Wieblingen zum Jubiläum, in: Stadtblatt - Amtsanzeiger der Stadt Heidelberg vom 18. Januar 2017, Seite 6
  2. Stadtblatt (Amtsanzeiger der Stadt Heidelberg) vom 14. März 2012,, S. 8. Den Immobilienbesitzern wird es dadurch erleichtert, ihren Verpflichtungen nachzukommen, bei Bau und Sanierung sicherzustellen, dass ein Teil der Wärmeversorgung über erneuerbare Energien gedeckt ist.

Weblinks[Bearbeiten]


Heidelberger Stadtteile