Angelbachtal

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Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Kreis: Rhein-Neckar-Kreis
Geografische Lage: 49° 14' N, 08° 47' O
Höhe: 159 m ü. NN
Fläche: 17,92 km²
Einwohner: 4984 (31. Dez. 2015)[
Bevölkerungsdichte: 278 Einwohner/km²
Postleitzahlen: 74916–74918
Vorwahl: 07265
Kfz-Kennzeichen: HD
Stadtgliederung: 2 "Ortsteile"
Adresse der
Stadtverwaltung:
Schloßstraße 1
74918 Angelbachtal
Webseite: www.angelbachtal.de
E-Mail-Adresse: E-Mail: info(a)angelbachtal.de

Die Gemeinde Angelbachtal gehört zum Rhein-Neckar-Kreis und liegt im Kraichgau. Sie ist aus den Orten Eichtersheim und Michelfeld entstanden (heutige Ortsteile).

Veranstaltungen[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Durch den Ort führen die beiden Bundesstraßen B 292 und B 39. Die B 39 ist dabei zugleich Anbindnung an bzw. Umgehung U 68 von der Bundesautobahn 6 (A 6); sie führt weiter Richtung Heilbronn. Die B 292 kommt über Östringen und Bruchsal weiter nach Sinsheim und Mosbach.

Eine Landesstraße (L 551) geht nach Waldangelloch und Eppingen; eine Kreisstraße (K 4177) nach Dühren.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

  • Es gibt ein Altenwohnheim (das Hofgut) und in Michelfeld ein Pflegeheim

Bildung[Bearbeiten]

  • Eine Grund- und Hauptschule mit integrierter Werkrealschule (Sonnenbergschule).

Weiter führende Schulen können in Sinsheim, Wiesloch oder Östringen besucht werden.

Politik und Verwaltung[Bearbeiten]

Kunst[Bearbeiten]

In Angelbachtal hat u. a. der Künstler Jürgen Goertz gewirkt, dessen Skulpturen in der Region und im Schloßpark Eichtersheim (gleich eine ganze Gruppe großer Figuren) und vor dem Rathaus zu sehen sind.

Gastronomie[Bearbeiten]

Schloss Michelfeld
Eichtersheimer Schloss

Geschichte[Bearbeiten]

Michelfeld
wurde im Jahre 831 zum ersten Mal in den Urkunden des Lorscher Codex erwähnt. Dabei ging es zwischen einem "freien" Mann aus Mihilunfelt und dem Abt des Klosters um einen Geländetausch. Alte Ortsbeschreibungen weisen auf einen ortsansässigen Adel hin. Bedeutung hatten die Familien derer von Gemmingen. Auch das heute noch erhaltene Schloss ließen Herren von Gemmingen-Hornberg 1753 erbauen. Die Kirche von Michelfeld ist ein Bauwerk von 1768. Berichtet wird aus dem 30-jährigen Krieg, dass von 650 Michelfeldern nur noch 200 überlebten waren.
Eichtersheim
erscheint im Jahre 838 im selben Codex. Ein Herr Wichart aus Eichtersheim schenkte dem Kloster in "... Uhtritesheimer marca" eine Herrenhube, fünf Knechthuben und alles, was zu ihnen an Hofreiten, Wiesen, Wäldern, Gewässern, Wohnhäusern und Wirtschaftsbauten gehört, sowie zwölf Leibeigene ..." Um 1200 gehörte das Dorf den Rittern von Steinach, später denen von Venningen.


In beiden Ortsteilen
Bis 1938 bestanden in Michelfeld und Eichtersheim Jüdische Gemeinden (1839 mit mehr als 390 Mitgliedern, die Zahlen gingen bis 1930 deutlich zurück). Außerhalb von Eichtersheim besteht ein 1781 angelegter und in Michelfeld ein 1868 ganz zentral angelegter israelitischer Friedhof. Bei den Deportationen in der NS-Zeit kamen von den 1933 hier wohnhaften jüdischen Einwohnern mindestens fünf Personen ums Leben.

Söhne der Gemeinde[Bearbeiten]

Das Heckerhaus in Eichtersheim

Bilder[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Zu Personen vom Ort
Orte des Rhein-Neckar-Kreises